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QR-Code zur Hochzeit: Einladung, Schilder & Album

5 Schritte·5 Min. Lesezeit
Druckfertige QR-Code-Tischkarten und ein A4-Schild für eine Hochzeit auf einem dekorierten Tisch

QR-Codes sind still und leise Teil der Hochzeitspapeterie geworden. Sie stehen auf Save-the-Dates und verweisen auf die Hochzeits-Website, auf Einladungen mit Link zur Rückmeldung – und, die Variante, für die sich Gäste wirklich bedanken: auf Tischschildern, die jedes Foto, Video und jede Sprachnachricht des Abends in einem gemeinsamen Album sammeln. Gut gemacht ist ein QR-Code unsichtbare Infrastruktur: Gäste scannen, ohne nachzudenken, und alles funktioniert einfach. Schlecht gemacht ist er ein graues Quadrat, das im Kerzenlicht niemand scannen kann.

Dieser Guide behandelt beide Hälften: die Druckseite (wohin der Code gehört, wie groß er sein muss, was ihn scannbar macht) und die Album-Seite (worauf der Code am Abend zeigen sollte – wie das Sammeln funktioniert, sobald die Gäste scannen). Wenn du nur eines mitnimmst, dann das: Der Code auf eurer Papeterie und der Code auf den Tischen haben verschiedene Jobs – der erste informiert, der zweite sammelt.

Das brauchst du

  • Euer Papeterie-Plan (oder zumindest der Platz fürs Tischschild)
  • Ein kostenloses Gathmo-Konto für den Album-QR-Code
  • Ein Drucker – oder der Copyshop um die Ecke
1

Lege fest, worauf jeder Code zeigt

Bevor du irgendetwas gestaltest, trenne die Aufgaben. Ein Code auf dem Save-the-Date oder der Einladung zeigt üblicherweise auf eure Hochzeits-Website oder die Rückmelde-Seite – Gäste scannen ihn einmal, zu Hause, bei gutem Licht. Ein Code am Veranstaltungsort sollte auf euer Gäste-Fotoalbum zeigen, denn das ist der Moment, in dem Gäste etwas beizutragen haben. Widersteh der Versuchung, einen Code über eine Linkliste alles erledigen zu lassen: Jeder zusätzliche Tipp zwischen Scannen und Hochladen kostet euch Fotos.

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Hol dir Album-QR-Code und Schilder

Lege euer Hochzeits-Event bei Gathmo an, und der QR-Code für euer Album wird automatisch erstellt – zusammen mit druckfertigen Schildern: eine kompakte Tischkarte und ein A4-Poster, beide so gestaltet, dass sie neben Hochzeitspapeterie bestehen. Du kannst den reinen QR-Code auch als PNG oder SVG mit transparentem Hintergrund herunterladen und in euer eigenes Papeterie-Design setzen – das SVG skaliert verlustfrei auf jede Größe, wofür euch jeder Papeterie-Designer dankbar sein wird.

Hinweis: Der Code verweist auf eine feste URL, die sich nie ändert. Druckt ihn auf Menükarte, Tischkarten und ein Willkommensposter – auch wenn ihr später Einstellungen ändert, funktioniert jeder gedruckte Code weiter. Kein Neudruck nötig.
3

Halte dich an die Druckregeln, die Codes scannbar machen

Ein QR-Code braucht drei Dinge, um zuverlässig zu scannen: Größe, Kontrast und Ruhezone. Druckt ihn mindestens 2 x 2 cm groß – größer, wenn Gäste aus der Entfernung scannen; als Faustregel etwa ein Zehntel der Scan-Distanz. Haltet starken Kontrast zwischen Code und Hintergrund: Ein dunkler Code auf heller Karte ist ideal, Goldfolie auf Creme sieht wunderschön aus und scannt miserabel. Und lasst einen freien Rand um den Code (die Ruhezone) – Blumenranken und Schreibschrift haben darin nichts verloren.

Tipp: Testet den gedruckten Code vor der Druckauflage: Scannt den Probedruck mit mindestens zwei verschiedenen Handys, bei gedämpftem Licht, auf Armlänge. Dreißig Sekunden Testen verhindern den einen Fehler, den ihr am Hochzeitstag nicht mehr beheben könnt.
4

Platziere die Codes dort, wo Gäste innehalten

Am Abend schlägt Platzierung die Menge. Eine Tischkarte pro Tisch, ein Schild an der Bar, ein Poster am Eingang deckt die natürlichen Pausen jeder Feier ab. Stellt eines an den Gästebuch-Tisch, wenn ihr ein Audio-Gästebuch führt – beide teilen sich denselben QR-Code, denn Sprachnachrichten, Fotos und Videos fließen in dasselbe Album. Spart euch Orte, an denen Gäste nicht stehenbleiben und scannen können: die Tanzfläche, die Buffet-Schlange, die Rückseite des Kirchenhefts, das auf den Stühlen liegen bleibt.

5

Lass das Album während und nach der Hochzeit arbeiten

Während die Gäste scannen und hochladen, kommt alles in Echtzeit in eurem privaten Dashboard an – und ihr entscheidet, was im geteilten Album erscheint. In Tarifen mit Live-Wall erscheinen die Uploads während der Feier auf einer Leinwand, was den Rest des Saals zuverlässig zum Mitmachen bringt. Danach teilt ihr das fertige Album mit einem einzigen Link und ladet die Originale herunter. Die QR-Codes auf eurer Papeterie haben ihren stillen Job erledigt – schaut euch an, wie der ganze Ablauf funktioniert und was die Tarife enthalten.

Kurz zusammengefasst

  • Papeterie-Code (Website/Rückmeldung) und Venue-Code (Album) getrennt geplant
  • Album-QR-Code erstellt – als PNG/SVG-Download oder fertiges Schild
  • Mindestens 2 x 2 cm gedruckt, mit starkem Kontrast und freier Ruhezone
  • Probedruck mit zwei Handys bei gedämpftem Licht gescannt
  • Tischkarten, Bar-Schild und Eingangsposter dort platziert, wo Gäste innehalten
  • Album nach der Hochzeit geteilt und Originale heruntergeladen

Häufige Fragen

Das hängt von der Aufgabe ab. Für die Hochzeits-Website oder den Rückmelde-Link funktioniert jeder seriöse QR-Generator. Zum Sammeln von Gästefotos, Videos und Sprachnachrichten legst du ein kostenloses Gathmo-Event an – QR-Code und druckfertige Schilder werden für dich erstellt, und der Code öffnet euer privates Album direkt im Browser jedes Gastes, ganz ohne App.

Mindestens 2 x 2 cm für alles, was aus Lesedistanz gescannt wird, und größer für Schilder mit mehr Abstand – als Faustregel ein Zehntel der erwarteten Scan-Entfernung. Genauso wichtig: starker Kontrast zum Hintergrund und ein freier Rand um den Code. Ein etwas größerer, schlichter Code schlägt jeden schönen, der im Kerzenlicht versagt.

An den Veranstaltungsort. Gäste können keine Fotos hochladen, die noch gar nicht existieren – ein Sammel-Code auf der Einladung stiftet vor allem Verwirrung. Setzt den Website-Code auf die Papeterie, wenn ihr einen braucht, und hebt euch den Album-Code für Tischkarten und Schilder am Abend auf – das ist der Moment, in dem Gäste euch Fotos geben können.

Ein statischer Code, der auf eine normale URL zeigt, funktioniert, solange die Seite dahinter existiert. Gathmo-Codes verweisen auf eine feste Event-URL, die sich nicht ändert – Wochen im Voraus gedruckte Codes funktionieren also durch die Hochzeit hindurch und danach. Gäste, die am Abend nicht zum Hochladen kamen, können am nächsten Tag die mitgenommene Menükarte scannen und ihre Fotos nachreichen.

Nein. Jede moderne Handykamera scannt QR-Codes von Haus aus, und das Gathmo-Album öffnet sich direkt im Browser – vom Scan zum hochgeladenen Foto vergehen etwa zehn Sekunden, ohne Installation und ohne Registrierung. Genau dieser Zehn-Sekunden-Weg ist der Grund, warum ein gedruckter Code auf dem Tisch jeden Link in der Familiengruppe schlägt.

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