Hochzeitsfotos
Über welche Plattform teilen Fotografen ihre Fotos?
Professionelle Hochzeitsfotografen liefern ihre Bilder über Kundengalerien aus, häufig Pixieset, Pic-Time, ShootProof oder CloudSpot. Alle 4 erfüllen dieselbe Aufgabe: Sie stellen einige Hundert bearbeitete Bilder hinter einem Link bereit, ermöglichen Downloads und Favoriten und verkaufen Abzüge. Für kleinere Aufträge nutzen manche Fotografen stattdessen Dropbox oder WeTransfer. Keiner dieser Dienste ist zum Sammeln von Gästefotos gedacht. Sie gehen von einer vertrauten Person aus, die Dateien hochlädt, statt von hundert unerfahrenen Gästen, und bieten keine Moderationswarteschlange. Wer beides möchte, nutzt die Lösungen parallel: Der Fotograf behält seine Kundengalerie, während ihr ein separates Gästealbum wie Gathmo über QR-Codes auf den Tischen betreibt.
Worauf eine Kundengalerie spezialisiert ist
Der Verkauf von Abzügen und Fotoprodukten. Ein großer Teil des Geschäftsmodells steckt im angeschlossenen Shop. Deshalb investieren diese Anbieter in Bildauswahl, Favoriten und Schnittstellen zur Bestellabwicklung.
Bandbreite und Präsentation. Wer einem Kunden und seiner Familie 800 hochauflösende Bilder übergibt, muss viele Daten ansprechend darstellen. Dafür gibt es Diashows und mobile Apps für die Kunden.
Kundenverwaltung. Verträge, Rechnungen und Galerien liegen an einem Ort, sodass der Fotograf sein Unternehmen darüber führen kann. Beim Sammeln von Gästefotos hilft euch das alles nicht.
Beide Lösungen ohne doppelte Arbeit nutzen
Lasst beide getrennt ihre jeweilige Aufgabe erfüllen. Der Fotograf stellt die fertigen Bilder nach seinem Zeitplan in seine Galerie, üblicherweise 4 bis 8 Wochen nach der Hochzeit.
Das Gästealbum läuft am Abend selbst und in den Wochen danach, solange die Erinnerungen frisch und die Fotos auf den Handys leicht zu finden sind. Bei Gathmo umfasst dieses Zeitfenster 30 Tage im kostenlosen Tarif und bis zu 365 Tage bei Grand.
Ladet die Originale aus beiden Galerien herunter, bevor die jeweilige Frist endet, und legt ein eigenes gemeinsames Archiv an. Eine Galerie dient der Übergabe, nicht der Datensicherung.
Häufige Anschlussfragen
Sollte mein Fotograf das Gästealbum einrichten?
Das ist möglich, und viele bieten es als Zusatzleistung an. Fotobox-Anbieter und Fotografen können Gathmo als White-Label-Lösung unter ihrer eigenen Marke betreiben.
Kann ich die Fotografenbilder in das Gästealbum laden?
Ihr könnt sie hochladen. Für bearbeitete Arbeiten und die Bestellung von Abzügen ist eine Kundengalerie jedoch besser geeignet.
Wie lange lassen Fotografen ihre Galerien online?
Meist 6 bis 12 Monate, je nach Fotograf. Ladet die Originale herunter, statt euch auf die Galerie zu verlassen.
Weiterführende Informationen
- Gathmo für UnternehmenDie White-Label-Lösung für Studios, Agenturen und Veranstaltungsorte: eure Marke und eure Domain in der gesamten Gästeansicht.
- Gästegalerien unter eigener MarkeWas die vollständige Anpassung an eure Marke umfasst: Logo, Farben und eigene Domain. Dazu die Tarife, die die einzelnen Möglichkeiten freischalten.
- Hochzeitsfotos teilenDie Hauptseite zur Hochzeit: einmal den QR-Code scannen, Fotos, Videos und Sprachnachrichten teilen und erfahren, was das Album nach der Feier bietet.
Verwandte Fragen
- Welche zwei Plattformen zum Teilen von Fotos sind am beliebtesten?Google Fotos und Apple iCloud Fotos sind auf vielen Handys bereits eingerichtet. Beide sind jedoch nicht zum Sammeln von Fotos bei Veranstaltungen gedacht.
- Was kostet ein QR-Code für eine Hochzeit?Der QR-Code ist kostenlos. Dazu kommen Druck und eventuell das Album: bei Gathmo einmalig 0 bis 99 US-Dollar. Dynamische Codes kosten oft ein Abo.
- Wie erstelle ich einen QR-Code für meine Hochzeit?Erst das Album, dann der Code: Ein QR-Code direkt aus dem Album braucht keinen separaten Generator oder Kurzlink. So klappt die Einrichtung in 2 Minuten.